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Die Kultstätte auf dem Gipfel des Donon wurde zuerst von den Kelten genutzt, die ein dem Teutates geweihtes Heiligtum schufen, dann war es für die Römer die bedeutendste gallo-römische Kultstätte im Osten Galliens. Im 17. Jahrhundert errichteten die Benediktiner eine Kapelle am Donon. Der Merkur-Tempel auf dem Gipfel oberhalb der Fernsehrelaisstation ist ein Nachbau. Der nach allen Himmelsrichtungen offene Tempel mit zwölf Säulen stammt von 1869. In den umliegenden Felsplatten sind zahlreiche Namen und Zeichen eingeritzt.
Der 1009 m hohe Donon-Gipfel ist nach dem Champ du Feu die zweithöchste Erhebung der Nordvogesen. Viele Flüsse im Elsass entspringen im Massiv um den Donon.
Bei klarem Wetter hat man vom Donon eine schöne Aussicht hinweg zum Schwarzwald, nach Lothringen, zu den Hochvogesen, oder bei guter Fernsicht bis zu den Alpen und ins Saarland.